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Nachruf für Professor Dr. Volker Schulz

Foto V. Schulz

Am 13. Oktober 2020 verstarb im Alter von 80 Jahren Professor Dr. Volker Schulz. Er wurde 1979 auf die Professur für Literaturwissenschaft/Neuere englische Literatur an die damalige Abteilung Vechta der Universität Osnabrück berufen und vertrat sein Fachgebiet in Vechta in Forschung und Lehre bis zu seiner Emeritierung 2005. Volker Schulz hatte die Fächer Anglistik und Germanistik in Erlangen, Berlin und München studiert und das Studium mit dem ersten Lehramtsexamen abgeschlossen. Die Promotion mit Höchstnote erfolgte ebenso wie die Habilitation in Würzburg. Dort war er auch als wissenschaftlicher Assistent tätig, unterbrochen durch eine Lektorentätigkeit in Southampton (England). Als Studienreferendar war er an Gymnasien in Schweinfurt und Würzburg tätig.
In seinen Forschungsschwerpunkten verband er literaturtheoretische Aspekte wie die Theorie des Komischen und die Theorie der literarischen Narrativik mit überaus fundierten und erhellenden praktischen Textanalysen der Komödien Shakespeares, des kurzepischen Werks Graham Greenes sowie weiterer englischer und amerikanischer Erzähler des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit einer umfassenden, nach seiner Emeritierung fertiggestellten, tiefgreifenden und innovativen analytisch-evaluativen Kritik an einer deutschen Übersetzung einer Novelle von Doris Lessing stellte er exemplarisch die Theorie der literarischen Übersetzung vom Kopf auf die Füße.
Seine Lehre war von beeindruckender Breite und umfasste alle literarischen Gattungen und alle Perioden der englischen Literatur von Shakespeare bis zur Gegenwart. Seinen Studenten war er ein anspruchsvoller, zugleich aber auch verständnisvoller und zugewandter Lehrer, den Dozenten ein respektierter und auch über die Amtspflichten hinaus sehr geschätzter Kollege.
An der universitären Selbstverwaltung beteiligte sich Professor Schulz in hohem Maße. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien, zum Teil als Vorsitzender. Im Fachbereich Sprachen, Kunst, Musik bekleidete er das Amt des Dekans. Gegen Ende seiner Amtszeit war er Vizepräsident für Lehre und Studium. Die Dozentenschaft und die Mitarbeiter schätzten ihn als kompetenten und zuverlässigen, um das Fortbestehen Vechtas als universitärer Standort besorgten Kollegen.
Volker Schulz war ein begeisterter Sportler und liebte das Tennis- und das Tischtennisspiel. In seinem Ruhestand, den er in München verbrachte, widmete er sich weiterhin dem Schachspiel, in dem er es zu einigen Erfolgen brachte.


Das Lehrangebot des Fachs Anglistik im Wintersemester 2020/21 finden Sie Initiates file downloadhier.

 

Laut Senatsbeschluss vom 1.7.2020 wird die Eignungsprüfung für das Anglistikstudium im akademischen Jahr 2020/21 aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen ausgesetzt.
Wir freuen uns auf Ihre uneingeschränkten Bewerbungen.


Ausnahmeregelungen zum Auslandsaufenthalt aufgrund der Corona-Pandemie finden Sie
HIER.
(Stand 29.04.2020)

 

 

International conferenceStylistic Approaches to Pop CultureOrganizers: Christoph Schubert (Vechta) and Valentin Werner (Bamberg) 2-3 September 2021Confirmed keynote speakers:Christiana Gregoriou (University of Leeds)Dan McIntyre (University of Huddersfield)Pop culture appears in diverse textual manifestations, including television series and films, song lyrics, video games, or graphic novels and comics. Although there is no universally accepted definition of pop culture, prototypical texts belong to globalized mainstream media, fulfill the commercial function of mass entertainment, and are dominated by American English. However, despite their international reception and sociocultural impact, and despite the fact that pop culture seems to have overcome its traditional “low culture” status, relevant texts are still clearly underresearched in linguistics.Style is here considered as a motivated choice of specific linguistic items that fulfill communicative functions in accordance with contextual parameters such as author, genre, or discursive context. Correspondingly, this conference intends to investigate stylistic features that contribute to the mass appeal of pop cultural texts, arguably representing the most central type of performed language today. It will also take into account that contemporary pop culture manifestations are genuinely multimodal (combining text and music, text and image, etc.), so that further layers of meaning interact with the verbal discourse.

Letzte Aenderung: 22.10.2020 · Seite drucken

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