Specials

Hier finden Sie besondere Texte, Daten und Dateien, die von und für die Universität Vechta erstellt wurden. Im Laufe der Zeit wird hier ein Archiv eingerichtet werden, das Specials aus allen Bereichen der Universität enthält.


Vechtaer Professorin Expertin für Helden

Für einen Beitrag des TV-Senders arte fungierte Prof. Dr. Yvette Völschow vom ISBS als Expertin zum Thema Heldentum heute. In der etwa dreißigminütigen Sendung, die im Oktober ausgestrahlt wird, wird die Formel 1 und der Rennsportfahrer Sebastian Vettel beleuchtet. Völschow gab Auskunft darüber was einen Helden ausmacht, warum Helden wichtig sind und wie der Held selber damit umgehen kann. Völschow befasste sich bereits im Zusammenhang mit der Begleitung eines Jungengewaltpräventionsprojektes mit dem Heldenthema heute und war hierfür im Februar als Podiumsdiskutantin zu einer Tagung der Berliner Universität der Künste zum "Heldenprinzip" geladen worden.

Prof. Dr. Yvette Völschow beim Dreh in der Universitätsbibliothek

Kinderforschungstag 2011: "Entdecken - Erkunden - Erforschen"

Am 22. Juni 2011 fand an der Universität Vechta der 2. Kinderforschungstag statt. Studierende des Faches Sachunterricht gestalteten den Forschungstag für Grundschulkinder der 3. und 4. Klasse. Er ist Inhalt eines Projektseminars im Fach Sachunterricht unter der Leitung von Prof. Dr. Marlies Hempel und Karen Weddehage
Beim Kinderforschungstag wird an interessante Fragen und alltägliche Phänomene angeknüpft. Es werden Wege gezeigt, wie Kinder selbst Theorien prüfen und Antworten erarbeiten können. Beim Erkunden, Entdecken und Erforschen wurde an 23 Forschungsstationen das Interesse der Kinder für unterschiedlichste Inhalte geweckt. Forschungsfragen waren dabei z.B. "Wie funktioniert ein Handy?", "Wer hat die Schrift erfunden?" oder "Warum fahren Autos?".
Die Lernangebote sind so gestaltet, dass sie unter Berücksichtigung fachdidaktischer Prinzipien des Sachunterrichts Lernprozesse auslösen, um das Wissenschaftsverständnis von Kindern anzubahnen. Kinder als interessierte, neugierige und kompetente Forscher zu fördern und sich ausprobieren zu lassen ist Anliegen der Veranstaltung.

Im Rahmen des Kinderforschungstags 2011 wurde ein Interview mit einem neunjährigen Forscher geführt. Sehen und hören Sie, wie spannend der Forschungstag für Kinder ist!

Informationen zum Kinderforschungstag finden Sie auch auf den Seiten des Fachs Sachunterricht.


Vechtaer Professorin erhält Preis für Hirnforschung

Die Preisverleihung fand in den Räumen der Universität Witten/Herdecke statt
Prof. Dr. Elke Kalbe bei ihrem Vortrag

Zum 16. Mal vergab die Universität Witten/Herdecke am 4. Juli 2011 den Preis für Hirnforschung in der Geriatrie. Die Vechtaer Professorin für Psychologische Gerontologie, Dr. Elke Kalbe, erhielt zusammen mit ihren Kollegen PD Dr. Pasquale Calabrese und Prof. Dr. Josef Kessler den mit 10.000 Euro dotierten Preis.

Zwei Arbeitsgruppen teilen sich in diesem Jahr den Preis: Eine hat die Früherkennung aus einem Eiweißstoff der Rückenmarksflüssigkeit verfeinert, die andere kann durch Frage-Antwort-Kombinationen besser vorhersagen, ob jemand Anzeichen von Alzheimer-Demenz aufweist. Die Arbeitsgruppe aus Prof. Dr. Elke Kalbe, PD Dr. Pasquale Calabrese und Prof. Dr. Josef Kessler hat mit ihrem Gedächtnistest insbesondere die Abgrenzung der Alzheimer-Demenz von der Depression vorangetrieben, in dem sie die Konzentrationsfähigkeit, das vorhandene Wissen und die Verknüpfungsfähigkeit von Patienten untersucht.

"Die Früherkennung von Demenz ist für Betroffene und Angehörige wichtig. Aber gerade ältere Menschen werden oft unsicher in der Selbsteinschätzung ihrer geistigen Leistungen und eine mögliche kognitive Störung muss erst mal auffallen, bevor ein Test wie der unsrige greifen kann", beschreibt Prof. Dr. Elke Kalbe von der Universität Vechta die Anfangsproblematik. "Der "AgeCoDe"-Studie zufolge werden aktuell in Deutschland nur 51% der frühen Demenzen und nur 12% der leichten kognitiven Störungen im hausärztlichen Setting erkannt." Dabei hilft der Test den Kalbe, Pasquale und Calabrese entwickelt haben: "Der "DemTect" kann in ca. zehn Minuten altersassoziierte kognitive Leistungen, leichte kognitive Störungen und einen Demenzverdacht von einander abgrenzen. Er wird von nationalen und internationalen Leitlinien empfohlen und ist in verschiedene Sprachen übersetzt worden", erläutert Prof. Dr. Josef Kessler von der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln. Die Forscher haben aber auch weitere Tests entwickelt, wie PD Dr. Pasquale Calabrese erläutert: "Mit PANDA, dem Parkinson Neuropsychometric Dementia Assessment, steht ein speziell für Parkinsonpatienten zugeschnittenes, ebenfalls bereits in mehreren Sprachen verfügbares Screeninginstrument zur Verfügung. Und frisch publiziert haben wir mit dem EASY ein nicht sprachbasiertes, kulturfaires Screeningverfahren zur Erfassung kognitiver Störungen bei Patienten mit Migrationshintergrund. Das hilft den niedergelassenen Ärzten bei der Diagnose."

Weitere Informationen zum Preis für Hirnforschung in der Geriatrie und den diesjährigen Preisträgern finden Sie auf den Seiten der Universität Witten-Herdecke


NordWest Award 2010/2011

Am 31. März wurde der NordWest Award 2010/2011 verliehen. Die Akademien "Qualität der Lebensmittelproduktion" und "Pferdemanagement" der Universität Vechta waren aus 249 Einsendungen ausgewählt und gehörten zu den fünf Finalisten. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde für jede Institution ein Imagefilm gedreht.

Weitere Informationen zu den Akademien finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Ernährungswirtschaft und ländliche Räume.


Balu und Du - Vechtaer Studentin komponiert Song

Jane Burgdorf, Levin und Volker Hülsmann vom Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth

"Balu und Du" ist ein ehrenamtliches Programm des Vereins "Balu und Du e.V." mit Sitz in Osnabrück und Geschäftsstelle in Köln, das Kinder im Grundschulalter fördert. Die Kinder sollen - neben Familie und Schule - eine weitere Chance erhalten, sich ihren positiven Anlagen gemäß zu entwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mentoren ("Balus") stehen Kindern ("Moglis") zur Seite und begleiten sie während ihrer Entwicklung. Das Programm wird mittlerweile bundesweite an rund 50 Standorten durchgeführt. Auch die Universität Vechta bietet "Balu und Du" an. Ansprechpartner ist Dr. Georg Singe.

Die Vechtaer Studentin Jane Burgdorf hat nun ein Lied für das bundesweite Projekt komponiert. Gemeinsam mit "Mogli" Levin wurde es eingesungen.

 


Augen auf Bremen

Prof. Dr. Margit Stein im Gespräch mit der studentischen Interviewerin

Für das Projekt ''Augen auf Bremen'' stand Prof. Dr. Margit Stein aus dem Bereich Pädagogik des Instituts für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften als Interviewpartner Rede und Antwort. Studierende des Internationalen Studiengangs Fachjournalistik der Hochschule Bremen beschäftigen sich in diesem crossmedialen Projekt mit der Stadt Bremen und dem Thema Segregation. Der Film ist unter www.augenaufbremen.de im Ressort ''Absicht, Jung, mittellos sucht'' zu sehen.