Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA)

Das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Vechta. Es wird vom Institutsrat geleitet. Dieser wählt eine(n) geschäftsführende(n) Direktor(in), die/der die laufenden Geschäfte leitet und das Institut nach Außen vertritt. Das ISPA wurde 1990 gegründet, um Regionen mit intensiver Landwirtschaft zu untersuchen und praxisorientiert Lösungsvorschläge für bestehende sozioökonomische und ökologische Herausforderungen zu entwickeln. Die damit verbundenen Forschungsfragen an der Mensch-Umwelt-Schnittstelle bearbeitet das ISPA mit hoher fachlicher Kompetenz. Die regionalen Forschungsschwerpunkte des ISPA liegen in Deutschland, Europa, Nordamerika, Mexiko und Australasien.

Die Struktur des Instituts finden Sie hier als Organigramm dargestellt.

Um die verschiedenen Aspekte dieser Themen effektiv bearbeiten zu können, ist das Institut in drei Abteilungen gegliedert, die jeweils von einer Professorin/einem Professor geleitet werden:

Die Abteilungen bieten zudem Dienstleistungen im Rahmen der Strukturforschung, des Regionalmonitorings, der Geoökologie und zum Lernen in ländlichen Räumen an. Seit Bestehen des ISPA wurden zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt, Entwicklungskonzepte für die Region entwickelt und Aufgaben im Weiterbildungsbereich wahrgenommen. Mitglieder des ISPA nehmen Positionen in lokalen, regionalen und internationalen Gremien und Kommissionen im Agrar- und Geographiebereich ein. Die Kompetenz des ISPA für die Analyse in agrarischen Intensivgebieten und zu Fragen ländlicher Räume wird international anerkannt.

Um die Ergebnisse der Forschungstätigkeit des Instituts in die Region zu kommunizieren und um Anregungen für mögliche Forschungsprojekte zu erhalten, ist ein Beirat gebildet worden. Ihm gehören jeweils ein Vertreter der beiden anderen agrarwissenschaftlichen Forschungsinstitute der Region - Außenstelle für Epidemiologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Bakum und Forschungs- und Studienzentrum für Veredelungswirtschaft Weser-Ems der Universität Göttingen in Vechta -, ein Vertreter des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik, ein Vertreter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, vier Vertreter aus dem Bereich der Agrarproduktion und der ihr vor- und nachgelagerten Industrie sowie ein Vertreter aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz an.

Das Institut befindet sich auf dem Gelände der Universität Vechta. Nähere Informationen finden Sie unter Kontakt.