Forschungsprojekte
Geo- und Agrarökologie
Charakteristika quartärer Sedimente und deren Bedeutung für Landschaftsdynamik und Naturgefahrenpotenziale in MitteleuropaLeitung: Bodo Damm |
Identifikation und räumliche Modellierung von Gefahrenpotenzialen durch gravitative Massenbewegungen in Niedersachsen - eine historisch-physischgeographische NaturgefahrenanalyseLeitung: Bodo Damm, Gerhard Gerold (Göttingen) |
Economic Theory and Modeling of Financial Losses caused by LandslidesProject Management: Martin Klose |
Wissenschaftliche Begleitforschung und Bildungsberatung zum Projekt "Unsere Umwelt hat Geschichte - Interaktive Umweltroute im Freilichtmuseum Cloppenburg"Leitung: Bodo Damm |
The Influence of Climate Change and Human Impact on Geoecosystems in Mayan Regions of Quintano Roo (Mexico)Leitung/Bearbeitung: Birgit Terhorst, Bodo Damm |
Lernen in Ländlichen Räumen und Umweltbildung
Ganztagsschulentwicklung - Qualitätskriterien und Konzepte für den Unterricht am NachmittagLeitung: Martina Flath
Laufzeit: seit 2007 |
Wissenschaftsinitiative zum Lernen auf dem BauernhofLeitung/Bearbeitung: Johanna Schockemöhle |
Entwicklung von Handlungskompetenz in nachhaltigen SchülerfirmenLeitung/Bearbeitung: Johanna Schockemöhle |
Wissenschaftliche Begleitung der Kommunikation zwischen der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft und den Konsumenten bzw. der Bevölkerung - Huhn und Hähnchen im UnterrichtLeitung: Martina Flath |
Bioenergie-Region SüdoldenburgLeitung: Gabriele Diersen |
Forscherwelt GoldenstedtLeitung/Bearbeitung: Esther Barth, Gabriele Diersen |
Woher kommt mein EssenLeitung/Bearbeitung: Esther Barth, Johanna Schockemöhle |
Lernen mit neuen und traditionellen Medien im GeographieunterrichtLeitung: Martina Flath Ziel: Durch die Mitarbeit an der inhaltlich-konzeptionellen Gestaltung von Schulbüchern, Lehrerbänden und anderen Unterrichtsmaterialien für das Fach Geographie in verschiedenen Bundesländern sollen die didaktischen Forschungsergebnisse und schulpraktischen Erfahrungen angewandt und in praxisrelevante Ergebnisse, d. h. eine neue Generation von traditionellen Unterrichtsmedien umgesetzt werden. Im Vergleich dazu werden neue Medien entwickelt und Untersuchungen zum Einsatz neuer Medien im Geographieunterricht durchgeführt. Aktuell sind im Jahr 2007 zwei neue Schulbuchkonzeptionen entwickelt worden: für ein Kompendium Geographie in der Sekundarstufe II und eine neue Schulbuchgeneration für die Sekundarstufe I, die seitdem in Geographiebüchern für unterschiedlich Bundesländer umgesetzt wird. Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel und Cornelsen Verlag |
Außerschulisches Lernen - theoretische und empirische FundierungLeitung: Martina Flath Ziel: Erarbeitung eines Grundlagenwerkes zu Theorien, didaktisch-methodischen Konzepten und empirischen Befunden zum außerschulischen Lernen. Laufzeit: seit September 2010 Finanzierung: Eigenmittel |
Regionales Lernen und Partizipation in ländlichen RäumenLeitung: Martina Flath Ziel: In dem Forschungsprojekt soll überprüft werden, inwieweit Regionales Lernen dazu beitragen kann, die Partizipation der Bevölkerung an der zukunftsfähigen Gestaltung ihrer Lebens- und Arbeitswelt zu fördern. Im Rahmen empirischer Untersuchungen wird zu diesem Zweck das bestehende Konzept des Regionalen Lernens weiterentwickelt, modellhaft zu verschiedenen Themen erprobt und evaluiert. Folgende Zielsetzungen und Fragestellungen leiten das Vorhaben im Einzelnen: Bewerten der Wirksamkeit des Regionalen Lernens:
Erarbeiten empirisch gestützter Qualitätskriterien für die erfolgreiche Umsetzung Regionaler außerschulischer Lernvorhaben. Die Ergebnisse fließen im Sinne einer formativen Evaluation in den Prozess der Weiterentwicklung des Konzeptes des Regionalen Lernens, neuer Erprobungen und Bewertungen von Lernvorhaben ein. Methode: Als Messinstrumente zur Evaluation werden sowohl quantitative als auch qualitative Verfahren eingesetzt. Dazu zählen Befragungen von Teilnehmern, Durchführenden von regionalen Bildungsmaßnahmen und anderen Beteiligten mittels Fragebögen und Interviews sowie moderierte Gruppendiskussionen. Laufzeit: seit Juni 2006 Finanzierung: Eigenmittel |
Lernen auf dem Bauernhof (RUBA e.V./AGRELA e.V.) - Wissenschaftliche BegleitungLeitung: Martina Flath Ziel: Unterstützung und Evaluation des regionalen Lernens auf dem Bauernhof. Laufzeit: fortlaufend Finanzierung: RUBA e.V., AGRELA e.V., Mittel der Länder Niedersachsen und Bremen und der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms "PROFIL 2007-2013" |
Wissenschaftsinitiative zum Lernen auf dem BauernhofLeitung/Bearbeitung: Johanna Schockemöhle Ziel: Das Projekt zielt darauf, den Austausch von Wissen über Forschungsarbeiten zum Lernen auf dem Bauernhof auf bundesweiter und internationaler Ebene zu initiieren und zu etablieren sowie über eine begleitende Evaluation Hinweise auf internationale Forschungsdesiderate zu erhalten. Auf diese Weise soll die Forschung im Bereich Lernen auf dem Bauernhof innovative und wissenschaftlich relevante Impulse erhalten. |
Modellierung und Validierung der geographischen HandlungskompetenzstrukturLeitung: Martina Flath Ziel: Die Arbeit hat das Ziel, ein Strukturmodell der geographischen Handlungskompetenz zu entwickeln und zu validieren. Bislang liegen zu diesem Forschungsgegenstand keine empirisch gesicherten Ergebnisse Laufzeit: seit April 2010 Finanzierung: Eigenmittel |
Außerschulisches Lernen in der regionalen Wirtschaft "Expedition Berufswelt"Leitung: Martina Flath Ziel: Die regionale Wirtschaft als Lernort entwickeln und neue Wege in der Berufsorientierung aufzeigen. Laufzeit: seit 2007 Finanzierung: Projektbezogene Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Institutionen im Landkreis Vechta und Diepholz. |
Lernstandort "Kulturlandschaft"Leitung: Martina Flath Die Ausprägungen und Entwicklungen von Kulturlandschaften in Abhängigkeit von ihrer gesellschaftlichen Nutzung (z.B. intensive und extensive Nutzung) erlebbar zu machen, gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Umweltfolgen abschätzen zu lernen, ist Ziel des Projektes "Lernstandort Kulturlandschaft". Hiermit soll ein zentraler Beitrag zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Region erbracht werden. Eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung braucht die Fähigkeit des vernetzten, prozesshaften Denkens sowie das persönliche, gesellschaftliche Engagement des Einzelnen. Gefördert wird dieses durch handlungs- und situationsorientiertes Lernen zur Förderung der Gestaltungskompetenz. |
Netzwerkentwicklung für regionales, außerschulisches Lernen und UmweltbildungLeitung: Martina Flath Ziel: Gelingensfaktoren und Hemmnisse beim Aufbau regionaler Bildungsnetzwerke analysieren. Laufzeit: fortlaufend Finanzierung: RUBA e.V., AGRELA e.V., Mittel der Länder Niedersachsen und Bremen und der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms "PROFIL 2007-2013" |
Ganztagsbildung und das Konzept des Regionalen Lernens 21+ - Entwicklung und Evaluierung fachspezifischer und fachübergreifender Module für Regionales LernenLeitung: Martina Flath Ganztagsschulen bieten hervorragende Bedingungen, um das Regionale Außerschulische Lernen in den Schulunterricht zu integrieren, auf diese Weise alle Schüler individuell zu fördern und mit ihnen außerschulische Lernorte aufzusuchen. Durch eine konsequente Öffnung der Schule könnte diese so ein Lernort von mehreren sein, an denen mit den Schülern gelernt wird. Aus geographischer Sicht besteht die Notwendigkeit, Module zu entwickeln und zu evaluieren, die Regionales Lernen in ländlichen Räumen im Rahmen der Ganztagsbildung anbieten, die zum einen die Kompetenzen der Schüler fördern und zum anderen sinnvoll und fächerübergreifend in den Ganztagsschulbetrieb zu integrieren sind. Des Weiteren sollen neue Lernumgebungen und Lernsituationen geschaffen werden, die auch fächerübergreifend zu bearbeiten sind.
Laufzeit: seit August 2010 |
Kooperationsprojekt: Kompetenzen entwickeln - Bildungs- und Informationsstrategie zur Agrar- und Ernährungswirtschaft in NiedersachsenLeitung: Martina Flath Ziel: Bildungs- und Informationsstrategie für die Zusammenarbeit zwischen Agrar- und Ernährungswirtschaft und allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen konzipieren. Laufzeit: seit 2010 Projektpartner: information.medien.agrar e.V. Finanzierung: Landwirtschaftliche Rentenbank |
Vergleichende Strukturforschung
Strukturwandel in der niedersächsischen MilchwirtschaftLeitung/Bearbeiter: Christine Tamásy Ziel: Das Projekt hat das Ziel, die betrieblichen Strukturen der niedersächsischen Milchwirtschaft fortlaufend in räumlicher Perspektive zu analysieren. Zudem wird betrachtet, wie sich Veränderungen von Technologien, Nachfragewünschen und Wettbewerbsbedingungen auf die Organisation der Produktion auswirken. Methoden: Literaturanalyse, Analyse von Sekundärdaten, Expertengespräche Laufzeit: seit 2010 Finanzierung: Eigenmittel |
Globalisierungsprozesse in der Milchwirtschaft - das Beispiel FonterraLeitung/Bearbeiter: Christine Tamásy Ziel: Analyse der Globalisierungsstrategien des Unternehmens Fonterra Co-operative Group Ltd, einem Milchwirtschaftsgiganten, der von Neuseeland aus operiert. Im Rahmen der Fallstudie erfolgt auf betrieblicher Ebene die historische Aufarbeitung des Internationalisierungsprozesses. Methoden: Literaturanalyse, Analyse von Sekundärdaten, Expertengespräche Laufzeit: seit 2004 Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (2004-2009), Eigenmittel (in 2010) |
Agrarische Intensivgebiete im Globalisierungsprozess - das Oldenburger MünsterlandLeitung/Bearbeiter: Christine Tamásy Ziel: Das Projekt verfolgt das Ziel, das Erfolgsmodell „Oldenburger Münsterland“ im historischen Kontext zu analysieren und neue Chancen und Herausforderungen im Zeitalter der Globaliserung zu betrachten. Das Oldenburger Münsterland nimmt bezüglich Wirtschaftsstruktur und -dynamik eine Sonderstellung in Deutschland ein. Der ökonomische Erfolg der Region basiert vor allem auf der Intensivtierhaltung und der damit verbundenen Veredlungswirtschaft. Methoden: Literaturanalyse, Analyse von Sekundärdaten, Expertengespräche Laufzeit: seit 2010 Finanzierung: Eigenmittel |
| Vorläufiger Arbeitstitel: Geographical Imaginations in der Ernährungswirtschaft. Entwicklung von Produktimages und deren Einfluss auf den WertschöpfungsprozessLeitung: Christine Tamásy Ziel: Folgende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung: Welche Images haben die Akteure der einzelnen Wertschöpfungsstufen von den Produkten und deren Herkunftsregion? Wie und wodurch verändern bzw. unterscheiden sich diese Images? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Beziehungen zwischen den einzelnen Wertschöpfungs-stufen und damit für den gesamten Wertschöpfungsprozess? Einen innovativen Charakter erhält das Vorhaben durch die Einbeziehung sämtlicher Stufen im Wertschöpfungsprozess, denn ähnliche Untersuchungen beleuchten meist einseitig die Perspektive der Endverbraucher. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Industrien - neuerdings auch unter dem Oberbegriff "Agribusiness" zusammengefasst - zählt in Deutschland zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Laut Angaben des deutschen Bauernverbands sind hierzulande aktuell rund 5 Millionen Arbeitnehmer direkt und indirekt vom Agribusiness abhängig. Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt dabei nicht nur von klassischen Faktoren wie Produktqualität, Preisgestaltung oder Vermarktungsstrategien ab, sondern in zunehmendem Maße auch vom Image der Produkte und deren Herkunft. Immer wieder auftretende Lebensmittel-Skandale verunsichern die Verbraucher und prägen deren Branchenbild in negativer Hinsicht. Die Unternehmen reagieren entsprechend, in dem sie Imagekampagnen oder ähnliche Maßnahmen starten, um das verlorene Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Das Promotionsvorhaben widmet sich dieser Thematik, in dem es so genannte "Geographical Imaginations" am Beispiel ausgewählter Lebensmittelprodukte und deren Herkunftsregion analysiert. Unter Einbeziehung aller im Produktionsnetzwerk involvierten Akteure verfolgt die Arbeit das Ziel, die Zusammenhänge zwischen Produktimage und Herkunftsregion ("Geographical Imagination") aufzu-decken sowie die entsprechenden Konsequenzen für die im Netzwerk involvierten Akteure und deren Beziehungen untereinander zu untersuchen. Die empirisch gewonnenen Erkenntnisse sollen schließlich gewichtet, verdichtet und in Gestaltungsempfehlungen für die Praxis umgewandelt werden. Der theoretische Zugang und die Entwicklung von forschungsleitenden Hypothesen sollen über die Ansätze der "Global Production Networks" (u. a. Coe, Dicken, Henderson) und der "Geographical Imaginations" (u. a. Gregory) sowie über neuere Konzepte aus dem Bereich der "Food Geographies" (u. a. Storper, Goodmann, Marsden) erfolgen. Für die empirische Untersuchung wird ein qualitativer Ansatz in Form von leitfadengestützten Experteninterviews mit Akteuren entlang der Wertschöpfungsketten ausgewählter Lebensmittel-Produkte angestrebt. Es soll sich bei den Fallbeispielen idealerweise um räumlich geschlossene Wertschöpfungsketten handeln, wie wir sie z.B. im Oldenburger Münsterland finden. Laufzeit: seit dem 1. Dezember 2010 (Promotionsvorhaben) Finanzierung: Eigenmittel |
Metropolregionen und die Entwicklung Ländlicher Räume. Das Beispiel Bremen-Oldenburg im NordwestenLeitung: Christine Tamásy Ziel: Analyse der Rolle von Ländlichen Räumen in Metropolregionen am Beispiel der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten. Methoden: Inhaltsanalyse von Literatur und Sekundärstatistiken, Ermittlung und Analyse der Netzwerkstrukturen, Experteninterviews Laufzeit: seit November 2009 (Promotionsvorhaben) Finanzierung: Eigenmittel |
Dynamik von Kooperationsnetzwerken in räumlicher Perspektive - Das Beispiel der niedersächsischen MilchwirtschaftLeitung: Christine Tamásy Ziel: Dieses Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, ob unter diesen verschärften Rahmenbedingungen verstärkt Kooperationen von den Milch verarbeitenden Unternehmen eingegangen werden. Dabei soll auch die Bedeutung und der Stellenwert von Kooperationen sowie der Wandlungsprozess von Kooperationsbeziehungen in der niedersächsischen Milchwirtschaft untersucht werden. In diesem Zusammenhang wird in diesem Projekt zudem die Bedeutung der Landesinitiative Ernährungswirtschaft (NieKE) für die milchwirtschaftlichen Unternehmen ermittelt, da das NieKE das Ziel verfolgt, die relevanten wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in einem Netzwerk zu vereinen. Milchverarbeitende Unternehmen mussten sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten im durch die Globalisierung entstandenen stärkeren Wettbewerb und auf den sich immer weiter liberalisierenden Milchmärkten behaupten. Im Laufe dieser Prozesse nahm die Zahl der Molkereien in Niedersachsen, wie auch in allen anderen Regionen, immer weiter ab. Verstärkt wurde diese Entwicklung in den vergangenen Jahren durch die Lage auf dem Milchmarkt, auf dem das Milchangebot die Nachfrage übertraf, wodurch die Erlöse für Milchprodukte stark zurückgingen, weshalb deutschlandweit neben den Landwirten auch zahlreiche Molkereien in existenzielle Bedrängnis gerieten. Methoden:
Laufzeit: 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2011 (Promotionsvorhaben) Finanzierung: Universität Vechta |
Erstellung eines FuE-Atlas und einer Bildungslandkarte zur Forschungslandschaft in der Metropole NordwestLeitung: Doris Schröder, Christine Tamásy, Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Die Intention des geplanten Projektes ist, die Unternehmen der Metropole Nordwest aktuell und umfassend über folgende Bereiche zu informieren:
Hiermit soll eine Basis geschaffen werden, um den Unternehmen eine forschungs- und bildungsbedarfsspezifische Kontaktaufnahme zu erleichtern. Sich stetig ändernde und zunehmende Herausforderungen an die Lebensmittelproduktion erfordern für die Unternehmen der Ernährungsbranche laufend neue innovative Ideen und Produkte. Aufgrund dessen ist die Ernährungsbranche äußert forschungsintensiv. Obwohl bereits eine bedarfsorientierte Forschung von wissenschaftlichen Einrichtungen in Zusammenarbeit mit verarbeitenden Unternehmen in Einzelprojekten realisiert wird, besteht weiterhin großer Bedarf, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gerade für KMU weiter auszubauen. Dies ist insbesondere deshalb von großer Bedeutung, da in Niedersachsen und Bremen bereits eine thematisch umfassende orschungslandschaft im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft etabliert ist. Das vorhandene Know-how in der Region soll noch effektiver genutzt werden. Des Weiteren sieht sich die Branche in vielen Bereichen mit einem großen Fachkräftemangel konfrontiert. Vor diesem Hintergrund ist ein wachsendes Bewusstsein für die Themen Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung zu beobachten. Daher sollen im Rahmen dieses Teilprojektes parallel die Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen für die Ernährungsbranche systematisch aufbereitet werden. Laufzeit: Februar 2010 - Dezember 2011 Finanzierung: Food Nordwest |
Fachkräftemangel in der Agrar- und ErnährungswirtschaftLeitung: Doris Schröder, Christine Tamásy, Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Nachhaltige Sicherung und Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen durch Unterstützung der Unternehmen bei der Erschließung des Arbeitskräftepotenzials im Bereich der Agrar-und Ernährungswirtschaft. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht in der Zukunft vor vielfältigen Herausforderungen. Dabei rückt insbesondere das Thema Fachkräftemangel verstärkt in den Fokus. Das NieKE, als Landesinitiative Ernährungswirtschaft, ermöglicht es, durch seine vielfältigen Angebote, dieses Thema für die und mit der Branche anzugehen. Mit wichtigen Veranstaltungen im Jahr 2007 legte das NieKE bereits den Grundstein für die Bearbeitung dieses wichtigen Themengebietes. NieKE hat seit 2008 auf seinem Messestand auf der LandTageNord in jedem Jahr über die Berufs- und Studienmöglichkeiten in der Agrar- und Ernährungswirtschaft umfassend informiert. Ziel dieser Ausbildungsoffensive war es, interessierten Besuchern die zukunftsorientierte Branche näher zu bringen. Unter dem Motto "Potenziale der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft - Ausbildung und Jobs mit Zukunft" wurde am Messestand des NieKE aufgezeigt, welche Zukunftschancen die Agrar- und Ernährungswirtschaft hat und verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge vorgestellt. Die Internetpräsenz des NieKE bietet der Branche eine Plattform - auch für das Thema Aus- und Weiterbildung. Mit "Berufe auf einen Blick" unter dem Menüpunkt "Beruf und Bildung" bündelt die Landesinitiative Ernährungswirtschaft Informationen zu Ausbildungsberufen sowie Studiengängen/Hochschulberufen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. So verspricht die Agrar-und Ernährungswirtschaft mit modernen und zukunftsträchtigen Berufen hervorragende Chancen speziell auch für junge Menschen. Auch die Zukunftsperspektiven sind sehr gut, was Qualifizierung und Karriere angeht. "Berufe auf einen Blick" bietet interessierten Schülerinnen und Schülern damit die Möglichkeit, sich einen umfassenden Einblick zu verschaffen. Das Aufgabengebiet Aus-/Weiterbildung und Qualifizierung wurde durch NieKE im Jahre 2010 vor allem durch die Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen bearbeitet. Im Mittelpunkt stand dabei die Vermittlung von beruflichen Möglichkeiten (Ausbildung, Studium, Weiterbildung) in allen Bereichen der Ernährungswirtschaft, inklusive der vor- und nachgelagerten Branchen. Besonders zum Erfolg beigetragen hat dabei die Einbindung von Auszubildenden und Studierenden, die den Interessenten ihre Berufsbilder anschaulich und praxisnah vermitteln konnten. Insofern agierte die Landesinitiative Ernährungswirtschaft als Plattform für Unternehmen und Universitäten/Hochschulen. Auf folgenden Messen war NieKE präsent:
Grundsätzlich soll seitens des NieKE eine weitere Strategie verfolgt werden, die in erster Linie auf eine Eruierung der in den Unternehmen anstehenden Bedarfe abzielt, woraus dann wiederum in Absprache mit den Unternehmen weitere Maßnahmen abzuleiten sind. Methoden: NieKE-Messestände, Workshops, Internetplattform Laufzeit: seit 2007 Finanzierung: Eigenmittel |
Ausbildungsinitiative "Tierwirt - Schwerpunkt Geflügel"Leitung: Doris Schröder, Christine Tamásy, Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Die deutsche Geflügelwirtschaft steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Der Erhalt der zukünftigen Leistungsfähigkeit wird maßgeblich durch gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte bestimmt. Mangelnde Absolventenzahlen im Beruf Tierwirt/in - Schwerpunkt Geflügel zeigen bereits heute dringenden Handlungsbedarf auf. Methoden: Neben einer mehrseitigen Broschüre, einer Website mit Ausbildungsstandorten wurde auch ein Imagefilm erstellt. In einem für junge Menschen ansprechenden Layout sollen dabei die zentralen Informationen rund um das Berufsbild Tierwirt vermittelt werden. Laufzeit: seit Oktober 2007 Finanzierung: Eigenmittel |
NieKE - Landesinitiative ErnährungswirtschaftLeitung: Doris Schröder, Christine Tamásy, Hans-Wilhelm Windhorst NieKE bündelt als Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft umfassendes Know-how in allen Bereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Ziel ist die Stärkung und nachhaltige Sicherung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen. Als Landesinitiative Ernährungswirtschaft kooperiert NieKE mit den bedeutendsten Akteuren der Branche. Gemeinsam mit diesen Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Produktion, Vermarktung und Vertrieb, Wissenschaft, Bildung, Finanzierungsbranche sowie der öffentlichen Verwaltung sind die wichtigsten Aufgabenfelder:
Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Wissenstransfer werden kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einleitung von Innovationsprozessen und der Vermittlung von Kontakten zu Forschungseinrichtungen unterstützt. Dazu trägt die Pflege vorhandener Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ebenso bei wie der Aufbau neuer unternehmensnaher Netzwerke. Eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre wird die Schaffung und Sicherung bestehender Arbeitsplätze sein. NieKE als Landesinitiative Ernährungswirtschaft wird einen Beitrag in der Verbesserung des Fachkräfteangebotes in der Agrar- und Ernährungswirtschaft durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und Qualifizierungsangebote, und in der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und Verfahren in der Erzeugung und Verarbeitung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln leisten. Neben der Organisation von Workshops und Foren zu aktuellen Themen, beteiligt sich NieKE an wichtigen Fachmessen. Die Beantragung von Fördermitteln, der problemorientierte Wissenstransfer und die Initiierung von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf regionaler und internationaler Ebene sowie bei der Vorbereitung und Realisierung von Produkt- und Prozessinnovationen sind weitere Aufgabenfelder der Landesinitiative. Laufzeit und Finanzierung: 01. Januar 2010 -31. Dezember 2012. Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW); Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (ML), RIS e.V., Landkreis Vechta, Wirtschaftsunternehmen und Banken aus Niedersachsen. Kooperationspartner: Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA), Vechta und Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e.V., Quakenbrück. |
Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung in NiedersachsenLeitung/Bearbeiter: Kim Schumacher Ziel: Das Projekt untersucht inwieweit Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung tatsächlich an den Universitäten Niedersachsens eine Rolle spielt und welche Triebkräfte bzw. Barrieren zur erfolgreichen Umsetzung existieren. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer gelegt. Laufzeit: seit 2009 Finanzierung: Eigenmittel |
Analyse geschlechter- und lebensabschnittsspezifischer Motive für Zuwanderung und Verbleib in ländlichen Räumen in Zeiten des demografischen WandelsLeitung: Kim Schumacher Ziel: Erforschung von Faktoren die Menschen dazu bewegen in ländliche Regionen zu wandern oder dort zu veweilen. Die Motive sollen nach Geschlecht und Alter analysiert werden. Laufzeit: seit November 2010 Finanzierung: Promotionsstipendium der Universität Vechta |
Studie zur Aquakultur: Frischfisch aus Kreislaufanlagen - Potenzialanalyse (nicht zur Veröffentlichung bestimmt)Leitung: Hans-Wilhelm Windhorst Laufzeit: September bis Oktober 2010 Finanzierung: Drittmittel |
The role of less developed, threshold and developed countries in global egg production and tradeLeitung: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Für die Frühjahrskonferenz der International Egg Commission (London) wird eine Studie zur Rolle der Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer in der globalen Eierproduktion und im Handel mit Schaleneiern erstellt. Ziel ist es u. a., die seit 1990 eingetretenen räumlichen Verlagerungsprozesse in der Eierproduktion zu erfassen und auf die sie steuernden Faktoren zurückzuführen. Dabei wird im Mittelpunkt die Ausbildung eines neuen Zentrums der Eierproduktion in Süd- und Ostasien stehen. Darüber hinaus werden die aus den räumlichen Schwerpunktverlagerungen resultierenden Veränderungen der Handelsströme einer genaueren Betrachtung unterzogen. Hierbei werden im Mittelpunkt die veränderten Strukturen des Eierhandels in Europa stehen. Laufzeit: Oktober 2010 bis März 2011 Finanzierung: Eigenmittel |
Komplementärer Einsatz der Phagen- und Impfstofftechnologie zur Reduzierung von Campylobacter und Salmonella im Geflügel.Leitung: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Im Rahmen des Projekts sollen Impfstoffkandidaten für Campylobacter jejuni, Salmonella Enteritidis, Salmonella Typhimurium und Salmonellen der Gruppe C entwickelt werden. Außerdem sollen geeignete Phagen zur Bekämpfung von Campylobacter und Salmonella identifiziert und getestet werden. Es soll untersucht werden, ob ein komplementärer Einsatz der Phagen- und Impfstofftechnologie dazu beitragen kann, eine Reduzierung der Campylobacter- und Salmonellen-Kontamination von Geflügelfleisch bzw. deren Prävalenz in Geflügelherden herbeizuführen. Dies würde zu einer deutlichen Verbesserung der Produktsicherheit beitragen und die herausragende Stellung der niedersächsischen Geflügelwirtschaft nicht nur erhalten, sondern weiter ausbauen. Forschungsbezogen identifiziert und charakterisiert das ISPA der Hochschule Vechta die Gebiete hoher Produktions- und Verarbeitungsdichte (risk assessment), die als potenzielle Risikogebiete des Auftretens von Campylobacter und Salmonella gelten. Zusätzlich analysiert das ISPA die in diesen Clustern vorliegenden Organisationsstrukturen der Produktion und Verarbeitung von Geflügelfleisch (Clusteranalyse). Für solche Cluster können dann gezielt entsprechende "Phagen-Cocktails" entwickelt und ihre Wirksamkeit getestet werden. Dieser Projektteil wird von Abteilung F&E-Geflügelimpfstoffe der LAH in enger Zusammenarbeit mit der Universität Nottingham und vom ISPA der Universität Vechta bearbeitet. Methoden: Clusteranalyse, Datenbank zur Geflügelproduktion, Risikobewertung Laufzeit: 01. Oktober 2007 – 31. Dezember 2011 Projektpartner: Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, LAH Cuxhaven, University of Nottingham |
Clustermanagement Ernährungswirtschaft in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im NordwestenLeitung: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel des Vorhabens ist die Vorbereitung und nachhaltige Einrichtung eines Clustermanagements der Ernährungswirtschaft in der Metropolregion (MR) Bremen-Oldenburg im Nordwesten. Laufzeit: Januar 2009 - April 2010 Netzwerkpartner:
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Strukturwandel und neuere Entwicklungen in der Agrarwirtschaft der USALeitung/Bearbeiter: Hans-Wilhelm Windhorst und Werner Klohn Ziel: Es werden die neueren Strukturwandlungen und regionalen Wandlungsprozesse in der US-Agrarwirtschaft analysiert. Durch Auswertung von Statistiken, Expertengesprächen (z.B. mit Fachleuten aus dem Landwirtschaftsministerium der USA), Bodennutzungskartierungen und ausgewählten Fallbeispielen auf der Ebene der Einzelfarmen werden der Wandel dokumentiert und die steuernden Einflussfaktoren erfasst. Schließlich soll das räumliche Muster der US-Agrarwirtschaft in modellhafter Darstellung abgebildet werden. Methoden: Auswertung von Statistiken, Expertengespräche, Bodennutzungskartierungen Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel |
Die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Schweine- und Geflügelproduktion - Betriebsgrößen, Organisationsstrukturen und Kosten im internationalen Vergleich -Leitung: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Im Vordergrund steht eine vergleichende Analyse der in Niedersachsen vorzufindenden Betriebsgrößen und Organisationsformen im Bereich der Schweine- und Geflügelproduktion. Die in Niedersachsen vorhandenen Strukturen sollen hinsichtlich ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit bewertet werden. Daraus sollen Zielmarken bzgl. Betriebsgrößen und Organisationsformen der Produktion erstellt werden und Strategiekonzepte zu deren Umsetzung entwickelt werden. Methoden: Literaturanalyse, Empirische Erhebungen zur Organisation von Produktionsketten, Agrarstatistikanalysen, Fachgespräche, Kosten-analysen, Durchführung eigener betrieblicher Modellrechnungen, Erstellen von Szenarien in Abhängigkeit von Kosten- und Preisentwicklungen sowie den erwarteten Einkommen der landwirtschaftlichen Betriebe. Das Promotionsvorhaben wurde im Dezember 2010 erfolgreich abgeschlossen. |
Forschungsverbund Agrar- und Ernährungs-wissenschaften Niedersachsen (FAEN) - Verbundprojekt 2Koordination des Verbundprojektes 2: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Das Verbundprojekt 2 ist in eine Reihe von insgesamt drei Verbundprojekten des Forschungsverbundes Agrar- und Ernährungswissenschaften Niedersachsen eingebettet. Übergeordnetes Ziel ist die Schaffung eines leistungsfähigen Forschungsnetzwerkes der Land-und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen, welches dazu dient, die bestehenden Forschungsdefizite aufzuarbeiten sowie Handlungsstrategien zu etablieren und somit letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit des bedeutenden Wirtschaftszweiges zu gewährleisten. In diesem Rahmen wird das FAEN-Verbundprojekt Problemfelder, die in Hochverdichtungsräumen der intensiven Tierproduktion entstehen, behandeln und Lösungsstrategien aufzeigen. Auf diese Weise soll die Akzeptanz der intensiven Tierhaltung in der Bevölkerung gestärkt werden und zudem ein neues Leitbild der nachhaltigen Produktion tierischer Nahrungsmittel entstehen. Das ISPA fungiert als zentrale Koordinationsstelle des Verbundprojektes 2 und organisiert in seiner Funktion als Projektmanagement die Zusammenarbeit der insgesamt 9 Teilprojekte. Darüber hinaus zählen Entwicklung und Betreuung der FAEN-Website sowie die Verwaltung der Finanzen zum Aufgabenbereich des ISPA. Laufzeit: 1. Oktober 2006 – 30. September 2011 Projektpartner:
Kooperationspartner:
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FAEN Teilprojekt 2: Wettbewerbsfähige Betriebsgrößen und Organisationsformen in der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung tierischer NahrungsmittelLeitung: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: In Teilprojekt 2 sollen zunächst die in Niedersachsen vorliegenden Betriebsgrößen und Organisationsformen in der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung der wichtigsten tierischen Nahrungsmittel analysiert werden. Anschließend werden diese Ergebnisse mit den gegenwärtigen Strukturen in anderen Bundesländern sowie in den bedeutendsten Zuliefererländern für tierische Nahrungsmittel der EU und von Drittländern verglichen. Daraus wird eine Bewertung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der genannten Wirtschaftszweige Niedersachsens möglich. Als Resultat erfolgt die Entwicklung von Zielmarken in den Betriebsgrößen und Organisationsformen für die niedersächsischen Veredelungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungsunternehmen von tierischen Nahrungsmitteln. Zudem werden Strategiekonzepte zur Umsetzung dieser Zielmarken erarbeitet. Methoden: Auswertung von Statistiken und Studien auf nationaler -, EU -, sowie internationaler Basis, empirische Erhebungen, Unternehmerbefragungen, Durchführung eigener betrieblicher Modellrechnungen, Szenarioanalysen Weitere Ergebnisse des Teilprojektes 2 werden Anfang 2011 als Band 33 in der Weißen Reihe erscheinen: Aline Veauthier und Hans-Wilhelm Windhorst: Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und niedersächsischen Geflügelfleischerzeugung - gegenwärtige Strukturen und Prognosen bis 2020 . |
Strukturwandlungen und räumliche Prozesse in der Schweine- und Geflügelhaltung in den Staaten der Europäischen UnionLeitung/Bearbeiter: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Sektorale und regionale Veränderungen in der Schweine- und Geflügelhaltung in den Staaten der EU, insbesondere der Hauptkonkurrenten der deutschen Veredelungsbetriebe, sollen in einer Längsschnittanalyse beobachtet werden. Methoden: Auswertungen von Statistiken, Expertengespräche, Feldstudien in den Kerngebieten der Produktion Laufzeit: seit 1990 Finanzierung: Eigenmittel |
Strukturen der Schweinehaltung und Schweine-fleischproduktion in DänemarkLeitung/Bearbeiter: Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Ziel des Projektes ist es, die sektoralen und regionalen Strukturen der dänischen Schweinehaltung und Schweinefleischerzeugung fortlaufend zu analysieren und die auftretenden Veränderungen zu dokumentieren. Wegen der Bedeutung, die Dänemark sowohl im Hinblick auf die Organisationsformen der Schweinefleischerzeugung als auch als wichtigstes Exportland und bedeutendes Lieferland für Deutschland zukommt, ist eine kontinuierliche Beobachtung notwendig. Methoden: Aufbereitung und Auswertung statistischer Unterlagen von Danmarks Statistik, Danske Slagterier und des dänischen Schweinezuchtverbandes; Interviews mit Vertretern von Danske Slagterier, der großen Genossenschaften im Bereich der Schweinefleischerzeugung, des dänischen Schweinezuchtverbandes und Primärproduzenten. Laufzeit: seit 1992 Finanzierung: Eigenmittel |
Probleme der Raumgestaltung in der DümmerniederungLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn Ziel: Darstellung der Probleme der Raumgestaltung in der Dümmerniederung von der Frühzeit bis in die Gegenwart und der Perspektiven der künftigen Entwicklung. Methode: In historisch-genetischer Betrachtungsweise wurden die Probleme der Raumgestaltung in der Dümmerniederung analysiert. Für die jüngere Zeit werden vor allem die Entstehung und der Verlauf der Nutzungskonflikte in der Dümmerniederung untersucht sowie die Probleme der Konfliktlösung dargestellt. Die Umsetzungsprobleme und die Realisierung des Sanierungskonzeptes der Landesregierung werden dokumentiert und analysiert. Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel
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Strukturen der Wald- und ForstwirtschaftLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn Ziel: Es sollen die Strukturen der Wald-und Forstwirtschaft auf verschiedenen räumlichen Ebenen (vor allem in Deutschland und weltweit) analysiert und dargestellt werden. Methode: Literaturanalysen, Auswertung von Statistiken Finanzierung: Eigenmittel |
Weltwirtschaft und GlobalisierungLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn Ziel: Es sollen jüngere Entwicklungen und die gegenwärtigen Strukturen in der Weltwirtschaft aufgezeigt werden. Die Ursachen, steuernden Faktoren, Erscheinungsformen und Folgen der Globalisierung werden ebenso dargestellt wie die Entwicklungdes Welthandels seit etwa 1950. Außerdem wird eine Übersicht über die gehandelten Waren, die gegenwärtig führenden Welthandelsländer und die Weltwaren-ströme gegeben. Die bedeutendsten wirtschaftlichen Zusammenschlüsse (NAFTA, EU, ASEAN, MERCOSUR und OPEC) werden analysiert sowie vier ausgewählte Weltwirtschaftsmächte (USA, Japan, China und Deutschland) detailliert dargestellt. Methoden: Literaturanalysen, Auswertung von Statistiken Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel |
Agrarische Intensivgebiete in DeutschlandLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn und Andreas Voth Ziel: Analysiert werden sollen das räumliche Vorkommen, die Abgrenzung, Organisationsstrukturen und räumlichen Verflechtungen von agrarischen Inten-sivgebieten in Deutschland sowie die in ihnen auftretenden ökonomischen und ökologischen Probleme. Methoden: Auswertung amtlicher Statistiken, Expertengespräche, empirische Erhebungen Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel |
Strukturwandlungen im agrarischen Intensivgebiet Oldenburger MünsterlandLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn, Andreas Voth und Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Durch eine langjährige Beobachtung wird der Strukturwandel in der Agrarwirtschaft des Oldenburger Münsterlandes erfasst und dokumentiert. Ins-besondere werden die Abhängigkeiten der Wirtschafts- und Sozialstruktur vom agrarischen Produktionssektor, der Wandel in der Bodennutzung sowie ökonomische, ökologische und rechtliche Herausforderungen analysiert. Methoden: Auswertung amtlicher Statistiken, Expertengespräche, empirische Erhebungen Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel |
Strukturen und Entwicklungen der Weltagrarwirtschaft und des WeltagrarhandelsLeitung/Bearbeiter: Werner Klohn und Hans-Wilhelm Windhorst Ziel: Es sollen die weltwirtschaftlichen Strukturen für ausgewählte Agrarprodukte analysiert und dargestellt werden. Veränderungen in den räumlichen Produktionsschwerpunkten und Handelsströmen werden dokumentiert und die steuernden Einflussfaktoren erfasst. Methoden: Literaturanalysen, Auswertung von Statistiken, Expertengespräche Laufzeit: unbefristet Finanzierung: Eigenmittel |

