Aktuelles

27.02.2014
Verlängerung der Landesinitiative Ernährungswirtschaft
Pressemitteilung

Staatssekretärin Behrens: "Bewährte Zusammenarbeit fortführen und neue Akzente für eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Ernährungswirtschaft setzen"
Nach europaweiter Ausschreibung hat die Universität Vechta gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück den Zuschlag für das Management der Geschäftsstelle der Landesinitiative Ernährungswirtschaft erhalten. Heute trafen die Präsidentin der Universität Vechta, Professorin Dr. Marianne Assenmacher, sowie die Direktorin des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA), Professorin Dr. Christine Tamásy, und DIL-Direktor Dr. Volker Heinz mit der Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens in Hannover zusammen, um den offiziellen Startschuss für die neue Etappe der Landesinitiative zu geben. Die Gesamtfördersumme des Landes beträgt rund 1,25 Millionen Euro für die Förderperiode 2014 bis 2017.
"Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung setzen wir die erfolgreiche und bewährte Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (NieKE) als Geschäftsstelle der Landesinitiative Ernährungswirtschaft für weitere vier Jahre fort. Gleichzeitig setzen wir neue Akzente für eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Ernährungswirtschaft", sagte Staatssekretärin Behrens. "Mit der Initiative positionieren wir im Bereich Gute Arbeit neue Schwerpunkte. Geplant sind Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sowie die Verstärkung des Dialogs zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern und die Durchführung jährlicher Branchenkonferenzen gemeinsam mit den norddeutschen Ländern."
Im Zentrum der Landesinitiative Ernährungswirtschaft steht weiterhin die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen der Ernährungswirtschaft bei Innovationsprozessen wie der sanften Agrarwende und bei der Wissensvernetzung. Künftig wird sich die Landesinitiative aber auch noch stärker als Plattform für Forschung und Entwicklung profilieren. Dazu richtet das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) ein neues Technologietransferzentrum ein. Die Zusammenarbeit zwischen dem DIL und dem Niedersächsischen Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft (NieKE) mit Sitz an der Universität Vechta wird intensiviert.
Die Landesinitiative Ernährungswirtschaft ist Teil der Politik der Landesregierung für ein innovationsorientiertes, ökologisch und sozial nachhaltiges Wachstum. Für die Ernährungswirtschaft setzt sie dabei auf Transparenz und Innovation für mehr Nachhaltigkeit, Verbraucherakzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit. Technologische Innovationen sollen dabei im Einklang mit anspruchsvoller "Guter Arbeit" stehen.
NieKE bündelt seit 2002 in ganz Niedersachsen Kompetenz und Know-how in allen Bereichen der Agrar- und Ernährungswirtschaft und kooperiert mit den wichtigsten Akteuren der Branche. Die Themenschwerpunkte der Landesinitiative Ernährungswirtschaft sind Lebensmittelqualität, Lebensmittelverarbeitung und  sicherheit, Functional Food, Agrar- und Lebensmitteltechnik sowie Bioökonomie und Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Geschäftsführung obliegt der Diplom-Agrarwissenschaftlerin Doris Schröder.

Bildunterschrift:
Staatssekretärin Daniela Behrens (3.v.l.) mit Prof. Dr. Marianne Assenmacher, Präsidentin der Universität Vechta, (4.v.l.), Prof. Dr. Christine Tamásy, Direktorin des Instituts für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (2.v.l.), DIL-Direktor Dr. Volker Heinz (5.v.l.), Doris Schröder Dipl.-Agrarwissenschaftlerin (6.v.l.), Dr. Stephanie Pohl, Wirtschaftsministerium (links im Bild).


30.01.2014
Mitteilung über Zeugnisverleihung im Masterstudiengang

Am 17. Januar 2014 fand im Rahmen einer Feierstunde die Übergabe der Urkunden für die ersten Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs "Geographien ländlicher Räume - Wandel durch Globalisierung" am Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta statt. Die Direktorin des Instituts Frau Professorin Dr. C. Tamásy und der Studiengangskoordinator PD Dr. K. M. Born konnten neben den im Studiengang eingesetzten Lehrkräften vier Absolventen begrüßen; leider waren einige der AbsolventInnen durch berufliche Termine an der Teilnahme verhindert. In ihrer Ansprache betonte Frau Tamásy die gute Studienatmosphäre und die enge Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und den Lehrenden im ersten Durchgang des Studiengangs; sie verwies besonders darauf, dass einige der AbsolventInnen bereits unmittelbar nach ihrem Abschluss in die berufliche Praxis wechseln konnten, was ebenso wie die steigende Zahl an Studierenden im Studiengang als deutliche Bekräftigung des eingeschlagenen Weges zu werten sei. Nach Übergabe der Urkunden blieb während eines Sektempfangs Zeit für Rückblicke auf die Studienzeit und Ausblicke auf weitere Vorhaben.