Sozialwissenschaften - Profil

Welt im Wandel

Dass sich die Welt in einem tiefgreifenden Wandel befindet, ist keine Neuigkeit mehr. Umso wichtiger ist es, die Folgen dieser Entwicklung zu analysieren, die richtigen Fragen zu stellen und entsprechende Antworten zu formulieren, die das Verständnis für die Veränderungen in der globalisierten Welt fördern. Die Sozialwissenschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Auswirkungen dieses Wandels auf den Menschen zu untersuchen. Wie organisieren Menschen ihr Zusammenleben, auf welche Institutionen können sie zurückgreifen - oder welche stehen ihnen im Weg -, welche Konflikte treten bei der Lösung neuer und alter Probleme auf, und überhaupt: Welche Folgen ergeben sich aus der sich permanent verändernden, globalisierten Welt?

Das Studium des Faches Sozialwissenschaften kann das Tor zu einer neuen Erfahrungswelt sein. Die Universität Vechta möchte Ihnen die Freude an der wissenschaftlichen Erkenntnis vermitteln und Sie zu kritisch-analytischem Denken anregen. Aufgeschlossenheit und aufmerksames Interesse gerade für politische und soziale Fragen sind dabei besonders gefragt.

Gesellschaft im Blick

SozialwissenschaftlerInnen nehmen die Gesellschaft als Ganzes in den Blick. Sie beschäftigen sich auch mit Fragen aus der Wirtschaft, der Politik und dem Rechtssystem einer Gesellschaft. Und immer dann, wenn es notwendig erscheint, müssen bestehende alte Erkenntnisse an neue Erfordernisse angepasst werden. Nur so können hochaktuelle Themen, wie etwa die Entwicklung der Europäischen Union oder die globale Herausforderung durch den Terrorismus, angemessen bearbeitet werden. Den Studierenden bietet sich damit die Möglichkeit, in ein vielfältiges und lebendiges Umfeld einzutauchen, das in der Tat alles andere als langweilig ist. Es bietet darüber hinaus die Chance, sich optimal auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, der sich so vielfältig wie das Studium selbst präsentiert, von den Studierenden aber auch ein erhebliches Maß an Eigeninitiative einfordert.

Von den Studierenden wird neben einem breiten Literaturstudium eine gründliche Auseinandersetzung mit den statistischen und empirischen Methoden der Sozialwissenschaft sowie die Entwicklung einer eigenen schriftlichen und verbalen Präsentationskompetenz erwartet. Dazu gehört auch die Fähigkeit, sich schnell und zuverlässig in neue Themenfelder einarbeiten und sich an neue Herausforderungen anpassen zu können.

Blick über den Tellerrand

Die Sozialwissenschaften zählen zu den jungen Wissenschaftsdisziplinen und vereinigen in sich gleich mehrere wissenschaftliche Traditionslinien. Sie decken philosophische wie soziologische, politik- wie wirtschaftswissenschaftliche und nicht zuletzt auch juristische Problemfelder ab. Auf diese Weise optimiert das Studium berufsbezogene geisteswissenschaftlich-philosophische wie empirisch-methodische Denk- und Orientierungsmuster. Ebenso vielfältig wie das Studium selbst können auch die späteren Berufsperspektiven von SozialwissenschaftlerInnen sein. Ob Beratung in politiknahen Einrichtungen, Tätigkeiten im Kultur- und Sozialmanagement, in der öffentlichen Verwaltung oder in internationalen Organisationen - angehende SozialwissenschaftlerInnen werden an der Universität Vechta für die Arbeit in vielen Bereichen qualifiziert.

Da sich der eigene Berufswunsch meist erst während des Studiums konkretisiert, werden Praktika zur weiteren Vorbereitung und Qualifizierung für den Beruf dringend empfohlen. Absolventen der Sozialwissenschaft können in politiknahen Einrichtungen, aber auch im Bereich der Dienstleistungen tätig werden. Ob Beratung, Kommunikation, Kultur- oder Sozialmanagement in Einrichtungen kirchlicher, öffentlicher oder privater Trägerschaft - die AbsolventInnen sind vielseitig einsetzbar. Seit einiger Zeit bieten daher auch die öffentlichen Verwaltungen und diverse internationale Organisationen entsprechende Einstiegschancen. Der Bachelor-Abschluss versteht sich daneben auch als wissenschaftliche Grundausbildung für berufsspezialisierende Masterstudiengänge und eine sich an einen solchen Masterstudiengang anschließende Promotion.

 

Lehrende

Prof. Dr. Johanna Bödege-Wolf

Prof. Dr. Karl-Heinz Breier

Dr. Stefan Hielscher

Prof. Dr. Peter Nitschke

Prof. Dr. Corinna Onnen

Dr. Karsten Berr

Vera Bollmann, M.A.

Christian Meyer

Dr. Bernd Prien

PD Dr. Hans-Christoph Schmidt am Busch

Dr. Stephan Sandkötter

Dr. Martin Schwarz

Jochen Steinkamp, M.A.