Nach oben

Universitätsprofessor Dr. Christoph Schubert

Anglistische Sprachwissenschaft

Direktor des Instituts für Geistes- und Kulturwissenschaften (IGK)
Fachsprecher Anglistik

Raum R 123
Tel. 04441 15-301
E-Mail: christoph.schubert(at)uni-vechta.de

Sprechstunde in der Vorlesungszeit:
Do 9-10

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit (Sommer/Herbst 2014):
Do., 31. Juli 2014, 10-11 Uhr
Do., 7. August 2014, 13-14 Uhr
Do., 21. August 2014, 10-11 Uhr
Mi., 24. September 2014, 10-11 Uhr
Do., 9. Oktober 2014, 17.30-18.30 Uhr - ACHTUNG! Geänderter Termin!
Di., 21. Oktober 2014, 13-14 Uhr

Aktuelles

Eine Lektüreliste für den Bereich Linguistik finden Sie hier.

Hinweise zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Anglistischen Sprachwissenschaft finden Sie hier.


Forschungsschwerpunkte

Textlinguistik, Diskursanalyse, Pragmatik (Deixis, Sprechakttheorie, Höflichkeit), Kognitive Linguistik (Sprache und Raum), Stilistik (Schnittstelle Linguistik/Literaturwissenschaft), Varietätenlinguistik


Buchprojekte und Sonderhefte

This special issue of Journal of Language and Politics (JLP), entitled “Cognitive Perspectives on Political Discourse,” pursues a range of current approaches to political communication in both its historical and contemporary dimensions. By covering topics such as conceptual metaphor, prototypes and cognitive categorization, dialogical framing, and denotational boundary disputes, the authors relate several of the central issues of cognitive linguistics to political language. In addition, it is a fundamental aim of the studies to substantiate cognitive hypotheses by means of concrete prosodic, syntactic, and lexical evidence. Thus, the volume both deals with applied cognitive-linguistic issues and addresses theoretical questions of significance for future research.

 

 

Humor ist ein komplexes kommunikatives Phänomen, für dessen umfassende Untersuchung das  Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen unverzichtbar ist. Der multidisziplinäre Ansatz verfolgt das Ziel, Formen und Funktionen von Humor in zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Interaktion aus der Perspektive verschiedener Kulturwissenschaften zu beleuchten. Der Band spannt somit anhand von Fallbeispielen und theoretischen Modellen den Bogen von der Sprach- und Literaturwissenschaft über die Fachdidaktik und Pädagogik bis hin zur Geschichtswissenschaft.

 

 

 

 

Der Band führt mithilfe zahlreicher englischer Beispiele in systematischer und verständlicher Weise in die Textlinguistik aus anglistischer Perspektive ein. Im Mittelpunkt stehen die Textdefinition, der Textzusammenhalt (Kohäsion und Kohärenz), die Textklassifikation (Texttypen und Genres) sowie die Konversationsanalyse. Auch die angewandte Textlinguistik sowie aktuelle Entwicklungen in der Analyse von Hypertexten und neuen elektronischen Kommunikationsformen werden vorgestellt. Die theoretischen Ausführungen werden durch eingehende Beispielanalysen und Übungsaufgaben mit Lösungsvorschlägen ergänzt. Das Buch ist somit gleichermaßen für universitäre Lehrveranstaltungen in den neuen BA- und MA-Studiengängen wie auch für das Selbststudium und die Vorbereitung auf Staats- und Magisterexamina geeignet. Zusammenfassungen am Kapitelende, grafische Darstellungen und hervorgehobene Definitionen gestatten eine rasche Einarbeitung in die zentralen Themengebiete. Ein schneller Zugriff auf Einzelphänomene wird durch ein deutsch-englisches Glossar und ein Sachregister ermöglicht.
„Gar nicht hoch genug kann [...] der Wert des vorliegenden Buches veranschlagt werden: Christoph Schubert geht einen schon lange überfälligen Schritt, füllt eine schmerzhaft klaffende Lücke und erweist der anglistischen Textlinguistik einen großen Dienst.“ (Univ.-Prof. Dr. Hartmut Stöckl, Universität Salzburg, Moderne Sprachen, Bd. 52)

Die Kategorie des Raumes nimmt in der menschlichen Kommunikation eine zentrale Stellung ein. Dabei haben sprachliche Zeichen – im Gegensatz zu Bildzeichen – keinen mimetischen, sondern nur referenziellen Charakter. Dennoch wird bei der Rezeption und Dekodierung von Sprache in beschreibenden Genres ein kognitiver Vorstellungsraum geschaffen. Die linguistische Erforschung der Konstitution derartiger Vorstellungsräume verbindet somit in neuartiger Weise textlinguistische Ansätze mit der semantischen Forschung zum Raumwortschatz. Der vorliegende Sammelband leistet einen substanziellen interdisziplinären Beitrag zu diesem noch jungen Forschungsgebiet. In den Untersuchungen werden mündliche sowie geschriebene Texte einer Reihe von Textsorten berücksichtigt und auf typische Merkmale der in ihnen konstituierten realen oder fiktiven Räume untersucht.

 

Die Studie untersucht, wie die lineare Kette sprachlicher Zeichen in Deskriptionssequenzen englischer Texte vor dem ‘inneren Auge’ des Rezipienten einen Vorstellungsraum konstituiert. Sie verbindet damit in neuartiger Weise Kategorien der Textlinguistik mit Ansätzen der Semantik und der Kognitiven Grammatik. Auf der Basis eines Korpus von Textsorten mit hohen deskriptiven Anteilen wird eine Taxonomie von prototypischen „Blickführungstypen“ erarbeitet, wobei die Rolle der textinternen Kohäsion und der Ortsdeixis bei der Raumkonstitution im Mittelpunkt steht.

 

 

 

 

Da lyrische Texte ursprünglich mündlich überliefert wurden, ist von ihnen eine eher parataktisch-reihende Syntax zu erwarten. Die Studie zeigt erstmals, daß die Hypotaxe in der anglo-amerikanischen Lyrik für die Konstitution der Gedichtaussage dennoch eine bedeutende Rolle spielt. Ein repräsentatives Korpus mit Gedichten von der Renaissance bis zur Gegenwart wird hinsichtlich der verwendeten Nebensatztypen quantitativ und qualitativ ausgewertet. Auf dieser Basis wird eine Texttypologie entwickelt, die die sechs lyrischen „Sprechperspektiven“ der Perzeption, Selbstreflexion, Retrospektion, Spekulation, Evaluation und Persuasion umfasst. Diese Sprechperspektiven werden abschließend auf lyrische Genres sowie auf literarhistorische Epochen angewandt.

 

 


Biographie
Lehre im Wintersemester 2014/15
Publikationsliste
Mitgliedschaften

Nach oben