Kontinuierliche Erwerbstätigkeit in der Pflege -ein deutsch-schwedischer Vergleich
Projekttitel: „Kontinuierliche Erwerbstätigkeit in der Pflege –ein deutsch-schwedischer Vergleich“ Projektleitung: Prof. Dr. Hildegard Theobald Projektbearbeitung: Dipl.-Geront. Maren Preuß; Dipl.-Soz Holger Andreas Leidig Projektförderung: Hans-Böckler-Stiftung (Teil der deutschen Untersuchung) Kooperationspartner: Universität Stockholm, Prof. Dr. Martha Szebehely Projektlaufzeit: 2009 - 2011 Kurzbeschreibung: Im Zuge einer veränderten Beschäftigungspolitik wird auch von Frauen eine kontinuierliche Erwerbstätigkeit bis zum regulären Renteneintrittsalter erwartet. Im Gegensatz zu Schweden gelingt dies frauen mit einer mittleren oder niedrigen Qualifikation kaum.Ein Vergleich der arbeitssituation in der Pflege und der sozialpolitischen rahmenbedingungen soll die Hintergründe der länderspezifischen Entwicklung und Handlungsansätze einer Veränderung in Deutschland aufzeigen. Die Untersuchung in der stationären und ambulanten Pflege soll zudem exemplarisch Voraussetzungen einer kontinuierlichen Erwerbstätigkeit in einem hoch belastenden Tätigkeitsfeld analysieren. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts stehen Fragen der Arbeitssituation in der ambulanten und stationären Pflege differenziert nach Alter und Lebenssituation der Pflegekräfte im deutsch-schwedischen Vergleich. Dabei werden aus der Sicht der Pflegekräfte zentrale Dimensionen der Arbeitsorganisation einschließlich Weiterbildungsmöglichkeiten und ihrer subjektiven Bewertung sowie Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Aufgaben mit Hilfe einer Fragebogenuntersuchung in Deutschland und in Schweden erfasst. Auf der Basis des Vergleichs unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenssituationen können die konkreten Hürden einer kontinuierlichen Erwerbstätigkeit ermittelt und damit die Voraussetzungen einer Tätigkeit bis zum regulären Renteneintrittsalter bestimmt werden. Besonders beachtet wird dabei die Arbeitssituation älterer Pflegekräfte ab 55 Jahren. Analysen der sozialpolitischen Regulierung und Beispiele einer guten arbeitsorganisatorischen sollen die Hintergründe der Länderdifferenzen erhellen. Experteninterviews mit Personalverantwortlichen und Vertretern der Kommunen und Gewerkschaften in Schweden liefern in diesem Zusammenhang tiefere Einblicke. Kontakt |

