Innerhalb des Master-Moduls Didaktik der Designvermittlung werden die Seminare Methode und Konzeption angeboten. Inhalt des Moduls ist die fachdidaktische Kompetenzvermittlung im Spannungsfeld von Design, Gesellschaft, Kunst und Technik durch fakultative theoretische Unter- suchungen (analytisch und/ oder empirisch) und selbst erfahrene Praxis (im Schulkontext und/ oder durch Selbsterprobung in folgenden Themen- schwerpunkten: Design und Soziokultur, Design und Information, Design in Raum und Umfeld, Design und Produktion, Design und Experiment, Design und Forschung.
Vertiefende Darstellung fachdidaktischer Fragestellungen und Positionen in der ästhetisch-kulturellen Bildung stellen neben der Darstellung von Organisations- und Kommunikationsprozessen in der Designvermittlung weitere Lehrinhalte dar. Systematisch werden unterschiedliche Medien als Möglichkeiten, den Unterricht zu gestalten erprobt und fachspezifische Lehr- und Lernmittel entwickelt. Auch eine Transformation designtheoretischer und designpraktischer Arbeitsweisen in den Schulunterricht ist Teil des Moduls.
Nach Abschluss des Moduls sollten die Studierenden über eine Urteils- und Handlungsfähigkeit in der ästhetisch-kulturellen Bildung sowie über fundierte Kenntnisse fachdidaktischer Grundpositionen verfügen. Die Befähigung zur Vermittlung von sach- und addressatengerechten Lehrinhalten der ästhetisch- kulturellen Bildung im Schulunterricht und das Erlangen von Kenntnissen und sicherer Anwendung von fachdidaktischen Vermittlungs- methoden sind weitere Lernziele des Moduls. Neben einer Organisations- fähigkeit zur Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten ist das Aneignen der Fähigkeit, mit Hilfe erworbener Gestaltungskompetenzen eigene Anwendungsbereiche in der Schule zu erschließen und verschie- dene Lernsituationen zu schaffen eine angestrebte Kompetenz. Die Studierenden lernen mit Hilfe ihrer handwerklichen Fähigkeiten in den Bereichen Modellbau und Medien fertigungstechnische Lernmodule für die Schule zu konzipieren.
DPM-1.1 Didaktik der Designvermittlung – Methoden DPM-1.2 Didaktik der Designvermittlung – Konzeption
Eine Überprüfung des im Studium erworbenen Wissens und der Kompetenzen anhand der praktischen Arbeit im Schulunterricht der Grund-, Haupt- oder Realschule ist ein Ziel des Master-Moduls Fachpraktikum. Es wird die Möglichkeit der Erprobung der eigenen Fähigkeiten als Lehrkraft geboten. Schulspezifische Unterrichtsplanung und -gestaltung, Rahmenrichtlinien, der Einsatz und Bearbeitung vielfältiger Materialien, Werkraumausstattung und Werkstattordnung bilden Inhalte des Moduls. Personale Kompetenzen zur Unterrichtsorganisation und -durchführung werden gefördert und Methoden der Beobachtung und Evaluation von Unterricht thematisiert.
Das Fachpraktikum dient der Berufsorientierung. Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über allgemeine schulpraktische Basiskompetenzen: Sie kennen schulpraktische Handlungssituationen und deren institutionelle Rahmenbedingungen, die sie theoriebezogen analysieren können, können eigenständig praxisbezogene Unterrichtssequenzen entwerfen und planen und können unter Anleitung exemplarische Unterrichtssequenzen durchführen und diese nach pädagogischen Gesichtspunkten dokumentieren. AbsolventInnen verfügen neben ein der Altersgruppe der SchülerInnen entsprechendes und differenziertes Fachvokabular über die Fähigkeit entsprechend der Aufgabenstellung in Unterrichtseinheiten geeignete Materialien auszuwählen und Hilfestellungen bei der gestalterischen und technischen Bearbeitung zu leisten. Sie sind in der Lage, die im Fachpraktikum gemachten schulischen Erfahrungen selbstkritisch zu reflektieren und daraus resultierende weitere individuelle Lernfelder für sich zu formulieren.
Die Vorbereitung des Fachpraktikums geschieht durch Seminararbeit (Simulation von Gestaltungsprozessen, Konzeption von Aufgaben, Durchführung, Dokumentation und Reflexion eigener Schultätigkeit). Die Durchführung des Praktikums beläuft sich auf einen Zeitraum von 6 Wochen.
Inhalte des Master-Moduls bilden fachwissenschaftliche, gestalterische und fertigungstechnische Kompetenzvermittlungen im Spannungsfeld von Design, Gesellschaft, Kunst und Technik durch fakultative theoretische Untersuchungen (analytisch und/ oder empirisch) und selbst erfahrener Praxis (z. B. Entwurf oder Form-/ Körper Materialexperimente). Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Praxis und Theorie der Gestaltung wird somit mit der Vertiefung gestalterischer Kompetenzen anhand von Projektarbeit kombiniert. Dabei werden zudem Kenntnisse in der Präsentation, Argumentation und Dokumentation von Gestaltungslösungen zur Vorbereitung auf eigene fachwissenschaftliche Konzeptionen für den Unterricht vermittelt.
Lernzeile sind zum einen die Beherrschung der relevanten Fachbegriffe und ihre geeignete Vermittlung im Schulunterricht sowie die sichere Anwendung von Entwurfsmethoden (Entwurfskompetenz). Zum anderen soll zur Fähigkeit zur Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen befähigt werden. Eigene Gestaltungsideen können in dreidimensionale Lösungen bzw. Modelle umsetzen werden (Modellbaukompetenz). Studierende erlangen innerhalb des Moduls die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten und die Kompetenz, fachwissenschaftliche Inhalte entsprechend verschiedener Lernstufen für den Schulunterricht auszuwählen und aufzubereiten.