BACHELOR-MODULE

KÜNSTLERISCH-GESTALTERISCHE GRUNDLEHRE I

Zeichnen, Skizzieren, Entwerfen, Farbwirkung, Komposition etc. gehören zu den grundlegenden Faktoren in Gestaltungsprozessen. Bei der Rezeption und Vermittlungstätigkeit von Kunstwerken, Designobjekten und Architektur bieten eigene Praxisverfahren zusammen mit der jeweiligen Fachtheorie eine solide Handlungsbasis.

Das Bachelor-Modul Künstlerisch-gestalterische Grundlehre bietet im ersten Modulteil eine Einführung in die Grundlagen der zweidimensionalen Gestal- tung. Neben der Vermittlung der Grundlagen visueller Wahrnehmung werden bspw. zeichnerische Darstellung von plastischen Objekten und Architek- turen, Gestaltungsmittel der Zeichnung, perspektivische Konstruktionen und Darstellungstechniken erprobt sowie Zeichenmaterialien kennengelernt.

Im zweiten Modulteil werden diese Inhalte durch zusätzliche Aspekte wie Stofflichkeit, Farb- und Formlehre und Komposition vertieft. Zusätzlich zur Sensibilisierung des plastisch-räumlichen Vorstellungsvermögens sollen in diesem Modul somit die Fähigkeit zum Skizzieren und Darstellen plastisch-räumlicher Objekte und Bewertungs- und Reflexionsfähigkeiten vermittelt werden.





DP-1.1 Methoden visueller Darstellung I
DP-1.2 Methoden visueller Darstellung II

Lehrende:
Jana Bögershausen
Birgit Heitmann
Anna Wessels

 

 

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KÜNSTLERISCH-GESTALTERISCHE GRUNDLEHRE II

Das Bachelor-Modul Künstlerisch-gestalterische Grundlehre II führt die Studierenden in die Grundlagen der dreidimensionalen Gestaltung ein. Künstlerisch-gestalterische Gesetzmäßigkeiten organischer Formen sowie die Entwicklung und Realisierung dreidimensionaler Strukturen mit ver- schiedenen Materialien stellen Inhalte dieses Moduls dar.

Ziele sind bspw. das Erlernen und Anwenden konstruktiver Parameter und die daraus resultierenden Anforderungen für den Form- und Gestaltungs- prozess. Neben der Vermittlung von Kenntnissen und praktischen Fertig- keiten (modellhaftes Entwerfen über konstruktive Prozesse) im Umgang mit unterschiedlichen Materialien bietet sich die Möglichkeit zum Erlernen einer organisch-plastischen Formensprache. Selbstständige Formfindungspro- zesse, Sensibilisierung für das Verhältnis von Formen und Materialien und das Aneignen von Modellbaufähigkeiten sind weitere Lernziele des Moduls Künstlerisch-gestalterische Grundlehre II.





DP-2.1 Konstruktiv-räumliches Gestalten
DP-2.2
Plastisches Gestalten/Modellieren


Lehrende:
Hartmut Graf
Werner Schöl
Anna Wessels

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MEDIENPRAXIS

Zu den Lernzielen des Bachelor-Moduls Medienpraxis gehören neben der Vermittlung grundlegender Hard- und Softwarekenntnisse für die mediale Gestaltungspraxis auch die damit verbundenen Erfahrungen und Erkenntnisse medialer Gestaltungsprinzipien. Darüber hinaus sollen entsprechende Darstellungs- und Präsentationsfähigkeiten vermittelt werden.

Alle drei Seminar-Elemente dieses Moduls geben Einblicke in die Grundlagen medialer Gestaltungsformen und bildgebender Verfahren. Sie sind wie folgt gegliedert:

Im Medienschein-Kurs werden Einführungen in die digitale Fototechnik, die Bildbearbeitung und in zwei- und dreidimensionales computergestütztes Entwerfen gegeben.

Das Seminar für Typografie/Layout/Computergrafik führt in die Grundlagen der visuellen Kommunikation ein. Dazu gehören neben der Theorie  und Praxis typografischer Grundkenntnisse auch Übungen zur Gestaltungspraxis im Bereich Layout.

Schließlich bietet das Seminar für Fotografie eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Mediums, sowie eine Einführung in analoge und digitale Fotografie.





DP-3.1
Medienschein
DP-3.2
Typografie/Layout/Computergrafik
DP-3.3
Fotografie


Lehrende:
Sabine Bley
Traugott Haas
Marcus Koopmann
Anna Wessels

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WERKSTATTPRAXIS

Theoretische aber vor allem praktische Einheiten zum Umgang mit Werkzeugen und Maschinen für die Bearbeitung von Werkstoffen und die Herstellung von Werkstücken stellen Inhalte des Bachelor-Moduls Werkstattpraxis dar. Dabei beinhalten die Teilmodule Einführungen in Fertigungsverfahren, handwerklich-technische Materialbearbeitung, Werkstoffkunde, Unfallverhütung und sicheren Umgang mit stationär und handgeführten Maschinen und Geräten.
Bietet der erste Modulteil Werkstattpraxis in dem Materialbereich Holz und damit eine handwerklich-technische Grundlagen zur Ausführung drei- dimensionaler Entwürfe, maßstäblicher Modelle und Objekte, farbgebender Oberflächenbehandlungen und Kenntnisse über die Ökonomie und Organisation im technisch-handwerklichen Arbeitsprozess, so weitet der zweite Teil diese Lernziele auf die Materialen Metall und Kunststoff aus.





DP-4.1 Maschinenschein
DP-4.2 Fertigungsverfahren Holz/Metall/ Kunststoff


Lehrende:
Wilhelm Köhler
Markus Mikutta

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DESIGNTHEORIE

Theoretische Reflexion von Design, Gestaltung der Umwelt, Designkriterien, ästhetische, psychologische, soziologische, ökonomische und ökologische Faktoren sind Inhalte des Bachelor-Moduls Designtheorie. Fachwissenschaftliche Grundlagen der Designtheorie werden geklärt ebenso wie der Designbegriff und Design als interdisziplinärer Prozess bezogen auf Ästhetik, Funktion, Technologie, Ökonomie, Nachhaltigkeit. Neben Designkonzepten, Designanalysen und –bewertungen, fachwissenschaftlichen Grundlagen der Designgeschichte werden im zweiten Modulteil historische Entwicklung des Designs im Kontext seiner gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen (z.B. Industrialisierung, Bauhaus, Digitalisierung) Themen bilden.
Durch die Einführung in die fachwissenschaftlichen Grundlagen von Design soll eine Definitionsfähigkeit des Begriffs Designs, Erkennen und Verstehen des Designprozesses und eine Differenzierungs- und Bewertungsfähigkeit von unterschiedlichen Designkonzepten ausgebildet werden. Kenntnisse analytischer Verfahren von Designbetrachtung werden gleichwohl erworben wie Kenntnisse soziokultureller Entwicklung von Design und seiner stilgeschichtlichen Bezüge seit der Industrialisierung bis zur Gegenwart.





DP-5.1 Designtheorie I
DP-5.2
Designtheorie II
DP-5.3
Exkursion


Lehrende:
Jana Bögershausen
Marion Godau

 

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KUNST- UND BILDUNGSWISSENSCHAFTEN

Kunst- und Bildwissenschaften integriert die Bachelor-Modulteile Kunsttheorie/Werkanalyse und Architekturtheorie. Gemeinsam bieten sie eine Einführung in die fachwissenschaftlichen Grundlagen von Architektur und Kunst.

Der erste Modulteil führt in kunstwissenschaftliche Grundfragen und Begriffe, in die Vielfalt und Unterschiedlichkeit künstlerischer Ausdrucksformen und in die wichtige künstlerische Strömungen des 19./20. Jahrhunderts und der Gegenwart ein. Exemplarische Werkanalysen, zeichensprachliche Aspekte zeitgenössischer Kunst und des Designs und Themen zur zeitgenössischen Kunst und zu intermediären Formen der Kunst bilden Inhalte des Seminars Kunsttheorie/Werkanalyse. Schwerpunkte liegen hier in der objekt- und raumbezogenen Kunst (plastisches Objekt, Installation, Medienkunst).

Theoretische Grundlagen historischer und aktueller Architektur sind Gegenstand des zweiten Modulteils Architekturtheorie. Dabei werden kunstwissenschaftliche Grundfragen und Begriffe geklärt, Architektur an ausgewählten Beispielen des Übergangs vom 19. zum 20. Jh. bis zur Gegenwart betrachtet und Untersuchung architektonischer Strukturen, Konstruktionen, Entwicklungen und Konzepten angestellt.

Lernziele des Moduls sind das Ausbauen eines Verständnisses zeitge- nössischer Tendenzen der Kunst, die Hinführung zur Reflexionsfähigkeit von Kunst und Architektur, das Bilden einer Rezeptionsfähigkeit ästhetischer Phänomene, Verständnis schaffen für ästhetische, räumliche Strukturen und Architektur.





DP-6.1 Kunsttheorie/Werkanalyse
DP-6.2
Architekturtheorie/–geschichte
DP-6.3
Exkursion


Lehrende:
Dr. phil. Nils Aschenbeck
Dr. phil. Ulrich Fox
Dr. phil. Stefan Scheuerer

 

 

 

 

 

 

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FACHDIDAKTIK

Das Bachelor-Modul Theorie u. Praxis der Designpädagogik führt die Studierenden in die Themen, Methoden und die Literatur der ästhetisch-kulturellen Bildung ein.
Kenntnisse über zielgruppenorientierte Vermittlungsprozesse in Theorie und Praxis tragen zur Kompetenzentwicklung der Designpädagogikabsolventen bei. In den Modulteilen werden didaktische Planung und Methoden handlungsorientiert überprüft oder direkt in schulischen Kontexten erprobt und reflektiert.
Ästhetisch-kulturelle Bildung gibt einen Überblick über historische und aktuelle Themen und Konzepte ästhetisch-kultureller Bildung. Es werden Grundbegriffe, Aufgaben und Ziele der ästhetisch-kulturellen Bildung geklärt und schulische wie außerschulischer Lern- und Erfahrungsfelder im Kontext von ästhetischen bzw. kulturellen Einflüssen reflektiert.

Grundlagen der Designvermittlung zeigt Theorie und Praxis der Vermittlung designspezifischer Inhalte, didaktische Planung und Organisation. Innerhalb des Teilmoduls werden designpädagogischen Tätigkeitsfelder untersucht, Methoden wissenschaftlichen Arbeitens im Bereich Designpädagogik angewendet und grundlegender fachdidaktischer Fragestellungen und Positionen sowie Organisations- und Kommunikationsprozessen in der Designvermittlung thematisiert.

Zu entwickelnde Kompetenzen des Moduls stellen die Erkenntnis der Notwendigkeit ästhetischer Bildung im Kontext soziokultureller Entwicklung, die Bewertungsfähigkeit fachdidaktischer Grundpositionen und das Ausbilden von Methodenkompetenz dar.





DP-7.1 Ästhetisch-kulturelle Bildung
DP-7.2
Grundlagen der Designvermittlung
DP-7.3
Exkursion


Lehrende:
Dr. phil. Stefan Scheuerer

 

 

 

 

 

 

 

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PROJEKT DESIGNPRAXIS

Inhalt des Bachelor-Moduls Projekt Designpraxis ist die interdisziplinäre, konzeptionelle Bearbeitung eines Themas. Die Bearbeitung einer Designaufgabe durch Entwurf, Modell und Realisierung, methodische, technische und organisatorische Realisierungsstrukturen der künstlerisch-gestalterischen Arbeit und ihre Präsentation und Umsetzung experimenteller Ideen in zwei- oder dreidimensionale Objekte gehen einher mit selbst- ständigen Studien zu seminarrelevanten Themen.

Lernziele stellen somit die Einführung in Konzeption und Entwurfspraxis am Beispiel ausgewählter Designaufgaben und die damit erworbenen Kenntnisse von designimmanenten Entwurfspraktiken sowie Fertigkeiten in der zwei- und dreidimensionalen Visualisierung von Ideen und Konzepten und die Vermittlung von Präsentationstechniken dar.





DP-8.1 Konzeption
DP-8.2
Realisierung


Lehrende:
Jana Bögershausen
Jette Bracht
Traugott Haas
N.N.

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PROJEKT GESTALTEN UND VERMITTELN

Dieses Bachelor-Modul baut auf dem Modul Projekt Designpraxis auf und bietet eine vertiefte Auseinandersetzung in einem Projekt zu einer gestalterischen Problemstellung und ihrer Vermittlung im schulischen oder außerschulischen Kontext.

Ziele sind an eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kunst- pädagogischen und designpädagogischen Vermittlungskonzepten sowie an eine interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweise durch Einbeziehung von Inhalten, Methoden und Erkenntnissen aus Bildender Kunst, Design, Architektur und Medien heranzuführen. Fähigkeit zur vertieften Reflexion und Auswahl geeigneter Methoden für die Vermittlung von Gestaltung im pädagogischen Feld und Professionalisierung von Lern- und Arbeits- strategien stellen weitere Lernziele des Moduls Projekt Gestalten und Vermitteln dar.





DP-9.1 Konzeption
DP-9.2
Realisierung


Lehrende:
Traugott Haas
Dr. phil. Stefan Scheuerer

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