Die 1995 verselbständigte Hochschule Vechta ist nach § 2 Absatz 4 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes NHG den Universitäten gleichgestellt und erfüllt die entsprechenden Aufgaben in Forschung und Lehre. Sie besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Die Hochschule Vechta wird voraussichtlich ab Frühjahr 2010 den Namen "Universität Vechta" tragen. Die Hochschule ist in eine effizient schlanke Struktur aus Fächern, Instituten und Forschungszentren gegliedert, nicht in Fakultäten oder Fachbereiche.
Eine forschungsorientierte Übersicht über die Professuren, Institute und Zentren der Hochschule bietet die Broschüre "Zukunftsfähigkeit durch Wandel", die hier zum Herunterladen bereit steht. Sie erschien anlässlich einer gleichnamigen Tagung zu den Forschungsperspektiven der Hochschule Vechta Ende Oktober 2009.
Die Forschungsschwerpunkte der Hochschule Vechta orientieren sich am Fächerspektrum der lehramtsbildenden Fächer und Bildungswissenschaften, des Bereiches Soziale Dienstleistungen mit den Fächern Soziale Arbeit und Gerontologie sowie im Themenkomplex Regionalentwicklung/Ländlicher Raum, Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Landschaftsökologie:
Bildungswissenschaften, Lehrinhalte und Didaktik des Unterrichts in Grund-, Haupt- und Realschulen in einem fachdidaktischen Netzwerk in den Berufswissenschaften der Lehrerbildung
Zentrum für Empirische Bildungsforschung und FachdidaktikenZEBiD,
Institut für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften ISBS,
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, der Mathematik und des Sachunterrichts IfD;
Gerontologie, Alternswissenschaften und Gesellschaft
Wirtschaftsstrukturen agrarischer Intensivgebiete, Qualitätssicherung und Optimierung in der Ernährungswirtschaft sowie die Entwicklung ländlicher Räume in der angewandten Wirtschaftsgeographie und Strukturforschung
Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten ISPA,
Zentrum für Ernährungswirtschaft und Ländliche Räume ZER,
Die Hochschule arbeitet im Interesse einer stärkeren interdisziplinären Verankerung an der kontinuierlichen Entwicklung eines Forschungsprofils aus den Schwerpunkten der einzelnen Disziplinen. Hierzu dienen insbesondere die eingerichteten Forschungszentren (ZAG, ZEBiD, ZER). Durch gezielte Promotionsprogramme, z.B. das Promotionskolleg Bildungsforschung und Didaktik, unterstützt die Hochschule Vechta die Nachwuchsförderung.