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Qualität und ForschungZwischen Ranking, Rating und EvaluationDie Qualitätssicherung in der Forschung nimmt nicht zuletzt in der aktuellen Debatte um Exzellenz und Clusterbildung sowie durch die Möglichkeiten zur Bewertung von Forschungsleistungen mit Hilfe von Evaluationen, Ratings und Rankings einen immer höheren Stellenwert ein. Als Indikatoren werden meist qualitative Werte wie Reputation oder quantitative Daten wie Drittmittel-Aufkommen, Menge und Umfang von Publikationen, Anzahl von Promotionen und Häufigkeit von Erfindungen/Patenten herangezogen. Die angewandten Verfahren unterscheiden sich aber sehr stark. An der Universität Vechta wurde 2008 ein Qualitätsmanagement eingeführt. "UniQue" steht für den spezifischen Weg der Universität Vechta - es geht um ein Universitäres Qualitätsmanagement, das zum Standort, zum Studienangebot und zu der Region passt und insofern einzigartig (engl. unique) ist. In Niedersachsen ist die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN) mit der regelmäßigen Evaluation der Forschungsleistungen der Landesuniversitäten beauftragt worden: An der Universität Vechta sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Fächer von der WKN evaluiert worden, zu einigen älteren Verfahren wurden bereits wiederum Zwischenberichte erstellt. Die Evaluationsberichte stehen nachfolgend sowie auf den Seiten der WKN zum Download bereit. Anglistik (2004) Sozusagen als Bilanz der langjährigen Forschungsevaluationsverfahren hat die WKN Ende 2009 eine übergreifende Publikation zur Diskussion der den Evaluationen zugrunde gelegten fachspezifischen Kriterien und Indikatoren für Forschungsqualität vorgelegt: "Von Agrar- bis Wirtschaftswissenschaften: Alle über einen Leisten?"
Eine Initiative des Hochschulrektorenkonferenz (HRK) widmet sich ebenfalls der Qualitätssicherung und dem Qualitätsmanagment. Es werden zu diesem Themenfeld regelmäßig große Tagungen und Veranstaltungen angeboten. Das der Bertelsmann-Stiftung nahestehende Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) veröffentlicht regelmäßig in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitung ZEIT ein vergleichendes Forschungsranking deutscher Hochschulen (vgl. auch das CHE-Hochschulranking für den Bereich Lehre/Studium). Es werden aber nur ausgewählte Forschungsbereiche evaluiert. Die Methodik berücksichtigt neben den Indikatoren Drittmittel und Promotionen auch fächerspezifisch Publikationen und Zitationen. Als zusätzliche Information wird die durch eine Professorenbefragung ermittelte Reputation der Universitäten in den untersuchten Fachgebieten dargestellt. Das jährliche DFG-Förderranking informiert über die Beteiligungen deutscher Wissenschaftseinrichtungen an den Förderprogrammen der DFG wie auch weiterer nationaler und internationaler Forschungsförderinstitutionen. Insgesamt decken die verwendeten drittmittelbasierten Kennzahlen zusammen genommen knapp 90 Prozent der von öffentlichen Stellen für Forschung in Form von Drittmitteln gewährten Förderung ab. Förderranking 2009 Das BMBF veröffentlichte im Mai 2010 den aktuellen Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) sowie im Jahr 2008 erstmals auch den Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) Den Bundesbericht Forschung und Innovation 2008 finden Sie hier. Hinweis: Die Links auf dieser Seite verweisen auf Web-Seiten, auf deren Inhalte die Hochschule Vechta keinen Einfluss hat. Für die Inhalte dieser Web-Seiten ist der jeweilige Betreiber verantwortlich. |
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